Online-Banking - Mitverschulden Haftung - Sicherheitsvorkehrungen - Virenschutzprogramme - Firewall - Banksoftware - Phishingattacken
 

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Online-Banking


Unabhängig von der Problematik der Sicherheit der von den einzelnen Banken verwendeten Software stellen die Phishing-Angriffe gegenwärtig die größte Gefahr für das Internetbanking dar.

Die Täter versenden Mails, in denen unter Vorwänden aufgefordert wird, einem bestimmten Link zu folgen, der in der Regel zu einer täuschend gut nachgemachten Bankseite führt, auf der der User zum Eingeben seiner Einlog-Daten fürs Internet-Banking gebeten wird. Diese Eingabe wird - mit Hilfe eines Trojaners oder durch Keylooking - abgefangen und zur Plünderung von Konten benutzt.

Es sollten niemals E-Mails geöffnet werden, die scheinbar von der eigenen Bank stammen; Banken versenden keine derartigen E-Mails.







Gliederung:





Allgemeines:

  • Stichwörter zum Thema Bezahlen im Onlinehandel

  • LG Köln v. 05.12.2007:
    Beim Online-Banking kann man von einem verständigen, technisch durchschnittlich begabten Anwender fordern, dass er eine aktuelle Virenschutzsoftware und eine Firewall verwendet und regelmäßig Sicherheitsupdates für sein Betriebssystem und die verwendete Software einspielt. Ebenso muss ein Kontoinhaber die Warnungen der Banken beachten, PIN und TAN niemals auf telefonische Anforderung oder Anforderung per E-Mail herauszugeben. Außerdem wird man von ihm erwarten können, dass er deutliche Hinweise auf gefälschte E-Mails und Internetseiten seiner Bank erkennt (sprachliche Mängel, deutlich falsche Internet-Adresse, Adresse ohne http s://, kein Schlüsselsymbol in der Statusleiste). Weitergehende Sicherheitsmaßnahmen wie etwa die Verwendung bestimmter, besonders leistungsfähiger Virenschutzprogramme oder spezialisierter Programme zum Schutz gegen bestimmte Schadsoftware, die Veränderung der Standard-Sicherheitseinstellungen von Betriebssystem und Programmen, das Arbeiten ohne Administratorrechte, die ständige Überprüfung der Zertifikate oder auch das Erkennen subtiler Abweichungen in der Internetadresse, würden die Sorgfaltsanforderungen dagegen überspannen.
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SEPA-Lastschriftverfahren:

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Bankgebühren:

  • BGH v. 13.02.2001:
    Bestimmungen in Allgemeinen Geschäftsbedingungen, nach denen die Bank für die Benachrichtigung des Kontoinhabers über die Nichteinlösung von Schecks und Lastschriften sowie über die Nichtausführung von Überweisungen und Daueraufträgen wegen fehlender Deckung ein Entgelt fordert, verstoßen gegen AGBG § 9.

  • BGH v. 22.05.2012:
    Die Bestimmung in den AGB einer Sparkasse, wonach für die Benachrichtigung ihrer Kunden über die Nichteinlösung einer Einzugsermächtigungslastschrift ein Entgelt anfällt, ist unwirksam. Das gilt jedenfalls solange, bis die Kreditwirtschaft das Einzugsermächtigungsverfahren durch Änderung ihrer Allgemeinen Geschäftsbedingungen auf das SEPA-Lastschriftmandat umgestellt haben wird.

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