Amtsgericht Bonn Beschluss vom 02.03.2009 - 111 C 48/09 - Rufnummerportierung ist im Wege der einstweiligen Verfügung möglich
 

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AG Bonn v. 02.03.2009: Im Wege der einstweiligen Verfügung kann einem Telefonprovider auferlegt werden, bestimmte Rufnummern einer Rechtsanwaltskanzlei zur Übernahme durch eine von dem Rechtsanwalt zu wählende Telefongesellschaft freizugeben.

Das Amtsgericht Bonn (Beschluss vom 02.03.2009 - 111 C 48/09) hat entschieden:
Im Wege der einstweiligen Verfügung kann einem Telefonprovider auferlegt werden, bestimmte Rufnummern einer Rechtsanwaltskanzlei zur Übernahme durch eine von dem Rechtsanwalt zu wählende Telefongesellschaft freizugeben.





Tenor:

... wird im Wege der einstweiligen Verfügung,

deren Voraussetzungen glaubhaft gemacht sind, und zwar wegen der Dringlichkeit des Falles ohne vorangegangene mündliche Verhandlung aufgrund des dem Beschluss beigefügten Antrages angeordnet:
  1. Der Antragsgegnerin wird aufgegeben, mit sofortige Wirkung die Rufnummern 02... – ..., 02... – ... und 02... – ... der Kanzlei des Antragstellers zur Übernahme (Portierung) durch eine von ihm zu wählenden Telefongesellschaft freizugeben.

  2. Die Kosten des Verfahrens werden der Antragsgegnerin auferlegt.

  3. Der Streitwert wird auf 1 000,00 Euro festgesetzt.





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